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Erster Elektro-LKW in Süddeutschland im Einsatz


Eberhard Rotter (Mitglied des Landtages in München), Matthias Bentz (Bürgermeister von Opfenbach), Walter Müller (Geschäftsführer) und Michael Speer (Abteilungsleiter)


Täglich 300 Kilometer leise und völlig frei von Emissionen: Die Tour beginnt mit dem Verteilen von Stückgut im Landkreis Lindau und auf der Lindauer Insel, anschließend übernimmt das Fahrzeug Umfuhren für einen Webmaschinen-Hersteller in Lindau und auf dem Rückweg sammelt er Stückgut bei mehreren Unternehmen in Wangen ein.

Pro Jahr verbraucht der Elektro-LKW statt 60 Badewannen Diesel (= 12.000 Liter) etwa 40.000 kWh Strom - bei gleicher Leistung. Der Elektro-LKW lädt seine zwei Lithium-Eisenphosphat Batterien in 6 Stunden an unserer neugebauten Stromtankstelle.

Die Vorarlberger Kraftwerke liefern den Strom, der zu 90 Prozent aus Wasserkraft gewonnen und damit nachhaltig erzeugt wird.

Der LKW wurde von der E-Force One AG mit Sitz in Fehraltdorf/CH gebaut. Es handelt sich dabei um die weiterentwickelte zweite Generation E-Force V.2.0 mit 252 PS-Dauer und 408 PS Höchstleistung.

Der Hersteller (Familienbetrieb) hat bereits 18 dieser LKW gebaut, davon sind 15 LKW in der Schweiz täglich im Einsatz. In der Schweiz sind diese Elektro-LKW von der Straßenmaut (LSVA) und von der KFZ-Steuer befreit.

Unser LKW bezahlt sowohl die Autobahn-Maut und KFZ-Steuer und das in einem Land, was sich der Elektro-Mobilität verpflichtet fühlt!?

Wir investieren seit Jahren in Zukunftstechnologien: Unser Fuhrpark (MM-Gruppe) besteht aus 80 modernen Fahrzeugen, die je zur Hälfte die Abgasnorm Euro 6 und Euro 5 aufweisen.

Die Anschaffungskosten für den Elektro-LKW betragen 345.000 . Das Bundesministerium für Verkehr fördert die Anschaffung mit 96.381 . Der Elektro LKW kostet uns selbst damit 248.619 . Für einen Standard-18-Tonner hätten wir 100.000 bezahlt.

Von unserem Elektro-LKW erhoffen wir uns 30 % weniger Betriebskosten und 75 % weniger Wartungskosten. Eine Einsparung in Höhe von insgesamt 6.600 pro Jahr.

Dies ergibt eine rechnerische Amortisationszeit von 22,5 Jahren.
(148.619 Mehrkosten : 6.600 Einsparung)
Daran erkennen Sie, dass so ein Elektro-LKW leider noch lange nicht wirtschaftlich ist.

Warum machen wir dies?

Wir verstehen uns als Pioniere und investieren in die Zukunft.

Und das freut nicht nur unsere Mitarbeiter und unseren Projektleiter Michael Speer sondern auch die Vertreter der Öffentlichkeit.

Matthias Bentz (Bürgermeister von Opfenbach) und Eberhard Rotter (Mitglied des Landtages in München) haben unser Projekt massiv unterstützt, genauso wie Markus Olligschläger vom DSLV (Deutscher Speditions-, und Logistik Verband). Ohne deren Unterstützung wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen.

Dr. Gerhard Ecker (Oberbürgermeister von Lindau) und Michael Lang (Oberbürgermeister von Wangen) begrüßen unseren Elektro-LKW ebenfalls ausdrücklich, da wir weniger Emissionen in ihren Städten verursachen.

Sollten Sie zu diesem Projekt Fragen haben so freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
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